Erkundung Chinesische Seidenstraße
Als ich das letzte Mal in Urumqi war, glich die Stadt einem riesigen Moloch.
Das war vor 20 Jahren, und heute ist die Hauptstadt Xinjiangs eine charmante Metropole. Vor allem die Gegend rund um den Zentralen Bazaar fasziniert mich: Hier dampft und brodelt es an jeder Ecke, Nudeln werden gezogen, Fleischspieße gegrillt, Fladenbrot aufgetürmt. Und nicht nur in unmittelbarer Nähe zum Bazaar, sondern über mehere Straßenzüge hinweg. Das könnte auch Zentralasien sein, ein besonders reiches Zentralasien, mit überbordendem Waren- und Essensangebot. Mein Favorit: Frisch gepresster Granatapfelsaft, der über einen gekühlten Brunnen gepumpt wird. Spektakulär und spektakulär gesund!
Die Han-Chinesen der Stadt wohnen vor allen Dingen in den Außenbezirken, erzählt mir eine uigurische Bekannte. Rund um den Bazaar höre ich jedenfalls nur uigurische Laute und werde gleich mehrere Male auf Uigurisch vollgequatscht. Das ging mir schon die letzten Male so, dass ich anscheinend als Uigure durchgehe.
Diese Erkundung bereitet die Tour MYTHOS SEIDENSTRASSE vor, die im Frühjahr 2027 stattfindet. Die Tour ist gesichert, von den zehn Plätzen für die Gesamttour sind bereits vier vergeben.
















