Erkundung Chinesische Seidenstraße
Ich gebe es zu: In Turfan habe ich es gemächlich angehen lassen. Warum auch nicht: Die Unterkunft lädt einfach zum Verweilen ein! Und in Turfan war ich schon so oft, dass mir nicht wirklich nach Sightseeing war. Die Ruinenstädte Jiaohe und Gaochang habe ich schon dreimal besichtigt, ebenso die Buddhahöhlen von Beseklik. Nicht dass diese Sehenswürdigkeit den Besuch nicht wert wären. Aber bei den Erkundigungsfahrten beschränke ich mich auf die Sachen, die ich noch nicht kenne, oder die riesige Veränderungen gesehen haben. Das vermute ich beim Emir-Minarett und stelle fest, dass es noch fast so aussieht wie vor 20 Jahren. Nur einen schicken Eingangsbereich haben die Chinesen gebaut und es kostet, anders als beim letzten Mal, Eintritt. Hat sich aber trotzdem gelohnt! (s. Bilder). Davon abgesehen ist Turfan so gut wie nicht wiederzuerkennen, schon bei der Einfahrt ist mir die Skyline aufgefallen, neu gebaute Wohnviertel, die der Schwerkraft zu trotzen scheinen. In der Innenstadt geht es allerdings weiter beschaulich zu, der Freitags-Bazar ist chaotisch wie eh und je, aber es gibt eine Riesenauswahl von getrockneten Maulbeeren und Rosinen. Ratet mal, was ich seitdem als Proviant im Fahrradgepäck habe?
Auf jeden Fall auch einen glücklich vollen Magen: Mittags gabe es lecker uigurisch vom Grill und für die Abende habe ich ein kleines, feines Sichuanrestaurant gefunden. Der eine oder die andere von euch wird das vielleicht kennenlernen!
Morgen geht es dann mit dem Auto nach Korla.
Diese Erkundung bereitet die Tour MYTHOS SEIDENSTRASSE vor, die im Frühjahr 2027 stattfindet. Die Tour ist gesichert, von den zehn Plätzen für die Gesamttour sind bereits vier vergeben.












